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19.09.2017

Wegweiser zur klimaschonenden und nachhaltigen Mobilität

Mag.a Astrid Eisenkopf überreichte erste Mobilitäts-Checks an burgenländische Gemeindevertreter

Um den Klimawandel mit all seinen Folgen für die Menschen abzubremsen, soll - laut Weltklimavertrag - die durchschnittliche Temperatur der Erde bis 2050 nicht stärker als um zwei Grad steigen. Dieses international gemeinsam erklärte Ziel soll innerhalb der einzelnen Staaten mit diversen Initiativen erreicht werden. So ist beispielsweise im Interreg Va AT-HU Projekt „SMART Pannonia“ ein Maßnahmenschwerpunkt Gemeindepaket vorgesehen, wo es darum geht, in den burgenländischen Gemeinden aktiv das Thema klimaschonende und nachhaltige Mobilität, wie Öffentlicher Verkehr, Rad- und Fußverkehr etc., zu forcieren. Für 50 Gemeinden kann dabei ein kostenloser Mobilitäts-Check angeboten werden. Verkehrsexperte DI Roman Michalek, Miro Mobility, untersucht die Situation vor Ort in den Gemeinden, analysiert und gibt dementsprechende Vorschläge für etwaige Verbesserungen. Insbesondere wird auch auf mögliche Unterstützungen zur Umsetzung von konkreten Maßnahmen hingewiesen und Fördermöglichkeiten aufgezeigt. Landesrätin Mag.a Astrid Eisenkopf konnte nunmehr am 19. September 2017 im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche die ersten dieser insgesamt 50 Konzepte an die GemeindevertreterInnen überreichen.

„Wir können dem Klimawandel nur entgegenwirken, wenn wir in allen Bereichen aktiv werden. Eine dieser Ebenen ist die kommunale Ebene, denn die Gemeinden sind wichtige Partner des Landes, wenn es um Klimaschutz geht. Sie können nicht nur viele Initiativen auf lokaler Ebene setzen, sondern sie sind auch Multiplikatoren im Umwelt- und Klimaschutz. Sie tragen das Engagement von Seiten des Landes auf Gemeindeebene weiter und haben oft eine Vorbildfunktion für die Gemeindebürger. Sowohl die Mobilitäts-Checks, als auch die Mobilitätswoche sind als Beiträge im Sinne der Bewusstseinsbildung hin zu nachhaltigen und klimaschonenden Mobilitätsformen, also weg vom PKW, zu verstehen“, betonte Landesrätin Mag.a Astrid Eisenkopf. Passend zum „Jahr der Gemeinden“ hat Eisenkopf deshalb heuer bereits einige Aktivitäten in all ihren Resorts mit den Gemeinden und für die Gemeinden umgesetzt. So gab es beispielsweise Dialogveranstaltungen zu Klimawandelanpassung, Schulungen für Umweltgemeinderäte, die Naturschutzberatung für Gemeinden, die Initiative „Deine Gemeinde“ oder das Projekt Mobilitätsberatung für Gemeinden.

Landesrätin Mag.a Eisenkopf dazu: „Mobil zu sein, ohne auf den eigenen PKW angewiesen zu sein, ist nicht nur ein Klimaschutzthema, sondern auch wichtig, wenn es um die ältere Bevölkerung und um die Jugend in der Gemeinde geht. Gerade in der eigenen Gemeinde sind die Wege sehr kurz und können daher auch ohne Auto zurückgelegt werden. Radfahren und zu Fuß gehen sind als aktive Mobilitätsformen nicht nur gut für das Klima, sondern auch für die Gesundheit. Wir arbeiten hier auch auf Landesebene sehr stark daran, diese sanften Mobilitätsformen zu fördern. Aktuell wird gerade der Masterplan Alltagsradverkehr ausgearbeitet und unsere Servicestelle, die Mobilitätszentrale Burgenland, ist zu dem in mehreren EU-Projekten involviert, die alle auf alternative Mobilität abzielen.“ Das größte von diesen Projekten ist das länderübergreifende Projekt SMART PANNONIA mit einer Laufzeit bis 2019 und einem Gesamtbudget von rund 3,3 Millionen Euro. Das Projekt beinhaltet viele einzelne Maßnahmen, darunter Schulungen zum kommunalen Mobilitätsbeauftragen, eine Laufrad-Aktion für Kindergärten, die Kampagne „Radelt zur Arbeit“ und auch die Mobilitätsberatung für Gemeinden. Mit der Mobilitätsberatung sollen sich die Gemeinden mit ihren Potenzialen und mit den Bedürfnissen der BewohnerInnen auseinander setzen. Sie bietet eine tolle Möglichkeit, den Zustand von aktuellen Mobilitätsangeboten zu erfassen und Verbesserungspotentiale zu erkennen. „All das ist bereits in diesen Gemeinden passiert, denen ich heute die Mobilitätskonzepte überreichen konnte. Wir von Landesseite aus können oftmals nur als Impulsgeber für derartige Entwicklungen fungieren. Diese Gemeinden haben bereits erkannt, dass dieser Impuls, dieses Engagement nicht nur dem Klimaschutz und der Umwelt dient, sondern dass dadurch auch Ihre Gemeinde lebenswerter wird“, so Landesrätin Mag.a Astrid Eisenkopf.
 

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